Ge­schich­te

Das Palmenhaus ist ein Ort mit Geschichte.

Das Gebäude ist eines von drei Gewächshäusern, die König Max I. von dem genialen Gartenarchitekten F.L. Sckell im Jahr 1820 errichten ließ. Es liegt mit dem „ Eisernen Haus“ (erbaut 1807) und dem heutigen „Geranienhaus“ (erbaut 1816) in einer Fluchtlinie und ist wie diese auf der Südseite von einem Ziergarten flankiert. Alle drei galten in ihrer Zeit als die modernsten Gewächshäuser Deutschlands und trugen dem gesteigerten Interesse des frühen 19. Jahrhunderts an der Botanik und der besonderen Vorliebe des Königs für tropische Pflanzen Rechnung.

Das Palmenhaus selbst, das höchste der drei Pflanzenhäuser, enthielt vorwiegend Palmen sowie hohe Pflanzen aus Neuholland. Die Konstruktion der lichtvollen Räume beruht auf Sckells eigenen Versuchen und Studien. Das Haus erhielt vorne eine 7 Meter hohe Glasfront und nach hinten eine im Viertelkreis gewölbte, bis zum Boden reichende Decke, damit sie mehr Lichtstrahlen aufzunehmen und diese wiederum auf die Pflanzen zu reflektieren im Stande ist. 1830 wurden die von Sckell eingebauten, eisernen Öfen durch die erste Warmwasserheizung in Deutschland ersetzt.

Die Familie Schmidbauer betreibt die Eventlocation und das Restaurant in dieser wunderschönen, exklusiven Umgebung erfolgreich seit 1980 und ist seit fünf Generationen eine passionierte Wirte-Familie in München.